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Gesundheit & PflegeHund frisst Gras: normal oder Warnsignal?

Beim Spaziergang bleibt dein Hund stehen und knabbert genüsslich am Wegesrand. Ein Bio-Rohkostsalat mit feinsten Wiesenkräutern, aufs Haus. Aber ist das eigentlich gesund?

Kurz gesagtGras fressen ist bei Hunden weit verbreitet und meistens harmlos. Viele mögen einfach Geschmack und Struktur. Achte darauf, wo dein Hund knabbert. Frisst er plötzlich hastig große Mengen, erbricht häufig oder wirkt krank, ab zur Tierarztpraxis.

Ganz normales Hundeverhalten

Lange hieß es, Hunde fressen Gras nur, wenn ihnen schlecht ist und sie erbrechen wollen. Eine Befragung von Hundehalterinnen und -haltern an der University of California zeigt aber ein anderes Bild: Die meisten Hunde wirkten vor dem Grasfressen nicht krank, und nur ein kleiner Teil erbrach danach.

Grasfressen gehört also für viele Hunde einfach dazu. Auch Wölfe und andere wilde Hunde nehmen immer wieder Pflanzen auf.

Mögliche Gründe

Geschmack und Struktur: Frisches, junges Gras schmeckt vielen Hunden offenbar richtig gut.

Beschäftigung: Manche Hunde knabbern aus Langeweile oder um sich zu beruhigen.

Verdauung: Gras liefert Ballaststoffe. Ob Hunde es gezielt deshalb fressen, ist aber nicht sicher belegt.

Worauf du draußen achten solltest

Lass deinen Hund nicht an gespritzten oder frisch gedüngten Flächen fressen, etwa am Feldrand oder in gepflegten Gärten. Auch an stark besuchten Hundewiesen ist Vorsicht gut.

Im Sommer können Grannen gefährlich werden. Das sind die harten, spitzen Samenstände mancher Gräser. Sie können sich in Nase, Ohren, Augen oder zwischen den Zehen festsetzen. Nach dem Spaziergang lohnt sich deshalb ein kurzer Check.

Das Video mit Maya

Hund frisst Gras: normal oder Warnsignal?

Maya erklärt es in unter einer Minute. Das Video ist animiert und mit KI erstellt.

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Dieser Text gibt allgemeine Hinweise und ersetzt keine tierärztliche oder hundetrainerische Beratung. Im Zweifel frag bitte deine Tierarztpraxis.